Eidfjord

Welch ein Stress! Da bin ich eben erst aus Indien zurück und schon geht es auf die nächste Reise. Meine Menschen machen Urlaub und da muss ich als weltgewandter Bär natürlich mit. Unser Ziel waren die Fjorde Norwegens. Wie wir dahin gekommen sind, könnt ihr euch sicherlich schon denken. Wir waren wieder auf Kreuzfahrt. Diesmal allerdings nicht mit „meinem“ Schiff, sondern mit der äthiopischen Prinzessin, wie mein Menschenpapa schmunzelnd meinte. Eine Woche Kreuzfahrt und Landschaft gucken mit AIDAbella, toll!

Auf der Anreise haben wir noch einen Zwischenstopp in der alten Hansestadt Lübeck eingelegt, um uns schon einmal etwas Küstenflair um die Nase wehen zu lassen.

Los ging unsere Kreuzfahrt in Kiel und der erste Hafen in Norwegen war Eidfjord. Der kleine Ort liegt am letzten Zipfel des gleichnamigen Fjords, der Fortsetzung des großen Hardangerfjords. Man ist da mitten in Norwegen, über 100 km von der Küste entfernt. Das große Schiff kann aber eben doch direkt dahin fahren, da die Fjorde alle sehr tief sind. Ich kann euch sagen, da war ich schon schwer beeindruckt, wie wir durch die steilen Felswände rechts und links gefahren sind.

Eidfjord selbst ist ein typisches kleines norwegisches Dorf, dessen Bewohner in früheren Zeiten vom Fischfang und der Tierzucht gelebt haben. Zu den kämpferischen Zeiten der Wikinger musste die Gemeinde Eidjord allerdings auch ein komplett ausgestattetes und bemanntes Kriegsboot stellen. Menschen siedeln hier allerdings schon viel länger. Wer eine kleine Wanderung machen möchte, den führt der Weg auf den Hausberg von Eidfjord zur Haereidterasse mit Steingräbern aus der Zeit um 400-550. Kleinere Ausführungen von Steinkunstwerken gibt es immer an den Wanderwegen entlang zu bestaunen. Norweger oder auch wir als Touristen errichten gern ganze Gruppen kleiner Steinmännchen. Da habe ich mich natürlich auch als Baumeister versucht.

Nach der Wanderung haben wir noch die alte Kirche von Eidfjord besucht. Auf dem Weg zurück in den Ort musste ich außerdem noch eine Hühnerfamilie vor dem Fuchs warnen.  Der schlich sich heimlich an, schaut doch mal!

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Am Nachmittag wäre ich dann beinahe in Norwegen verschollen. Wir haben den Voringsfossen besucht, einen der berühmtesten Wasserfälle in ganz Norwegen.

Als ganz gefährlicher Grizzlybär habe ich natürlich keine Höhenangst und bin etwas auf den Steinen vor dem Wasserfall herumgestiegen. Wer hätte gedacht, dass Bär darauf ausrutschen kann! Ich lag jedenfalls plötzlich im Bach. Glücklicherweise hat mich mein Menschenpapa ganz schnell wieder herausgezogen, bevor ich in den Wasserfall gestürzt wäre. So bekam ich nur einen Schreck und eine nasse Schnauze.

Euer ganz gefährlicher Grizzly

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5 Kommentare zu „Eidfjord

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