Monaco

Laut, lauter, am lautesten. Seid bloß froh, dass der Bär Fotos und keine Filme macht. In Monaco ist es einfach überall laut. Hier wird gebaut, dort rattern Klimaanlagen, die Gärtner lieben ihre Laubbläser und Autos sind offenbar nur dann gut, wenn sie mächtig dröhnen. Die ganze Stadt ist ein einziges, lärmendes Etwas. Das ist vor allem deshalb schade, weil es in Monaco auch Fleckchen gibt, die durchaus zum Verweilen einladen.

Als Bär ist man ja naturverbunden, deshalb habe ich mich besonders auf die Gärten gefreut. Gleich unterhalb der Kathedrale liegt der sehr gepflegte Park St. Martin, der offenbar auch gern von Möwen besucht wird. Einen kleinen Spielplatz gibt es auch, standesgemäß natürlich mit Kanonen zum Reiten anstatt Schaukelpferden. Ja, denn die früheren Mitglieder der Familie Grimaldi waren doch so eine Art Raubritter, die die alte Festung Monaco von den Genuesern geraubt haben. Da das aber schon über 700 Jahre her ist, fragt heute keiner mehr danach.

Der Geheimtipp des Bären ist auf jeden Fall der Japanische Garten. Eine wunderschöne Anlage, ganz nach dem japanischem Ideal der perfekten Natur und natürlich mit Wasserlauf und Kois. Wenn ihr mal in Monaco seid, lasst euch dieses Kleinod nicht entgehen. Wegen der nahegelegenen Straße ist es aber auch dort nicht wirklich ruhig, man kann die Geräusche jedoch ganz gut ausblenden.

Ich habe mich nach dem Ausflug gefreut , wieder auf meinem Schiff zu sein und in Ruhe im Fitnessstudio etwas Rad zu fahren.

Sport frei, euer ganz gefährlicher Grizzly

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