Weißer Bär trifft weißes Pferd

Ich bin ja ein ausgewachsener Bär und auch gar nicht mehr so jung. Aber was mir meine Menschen zum „Weißen Rößl“ erzählt haben, muss dann doch schon sehr lange vor meiner Geburt passiert sein.

Aber von vorn: Angefangen hat es damit, dass meine Menschen-Mutti auf Youtube ein altes Lied über das Salzkammergut ausgegraben hat. Das Lied hat natürlich eine Geschichte und die spielt in Sankt Wolfgang, genauer gesagt, im Hotel zum weißen Rößl. Ebendieses Gasthaus bildet die Kulisse der gleichnamigen Operette „Im weißen Rößl“ von 1930, in der es wie immer in solchen Singstücken um die Verwirrungen der Liebe geht. Nun hat meine Menschen-Mutti sicherlich schon viel erlebt, aber so alt ist sie auch wieder nicht, als dass sie dieses Musikstück damals schon miterlebt hätte. Nein, sie hat sich vielmehr an eine Sendung aus dem DDR Fernsehen erinnert, in welcher immer alte Filme vorgestellt wurden. Willi Schwabes Rumpelkammer hieß die und dort war wohl auch mal das Weiße Rößl zu Gast. Jedenfalls wollten meine Menschen nun gern mal nach Sankt Wolfgang und ihr ahnt es bereits, das liegt im Salzkammergut.

Ein schöner Weg dahin war schnell gefunden: Wir fahren über die Postalm, das größte Almgebiet in ganz Österreich. Vorher haben wir noch einen Abstecher in die Lammerklamm gemacht. Es ist schon beeindruckend, wie so ein kleines Flüsschen sich so tief in den Felsen gefressen hat.

Danach ging es weiter zur Postalm. Und wo wir schon mal da waren, bot sich natürlich eine kleine Wanderung über die Alm mit einer Jause danach geradezu an. Im Anschluss ging es frisch gestärkt weiter und schon bald kamen wir in Sankt Wolfgang an. Bevor es aber zu dem berühmten Hotel ging, haben wir erst noch die schöne Kirche besucht. Direkt um die Ecke war es dann auch schon – das Weiße Rößl. Da habe ich doch gleich auf einem Vergleichsfoto bestanden von Bär und Pferd, wer wohl weißer ist. Was sagt ihr, der Bär müsste sich mal wieder waschen? Na das könnt ihr haben. Bin ich doch gleich noch im See baden gegangen. Ich hatte sogar eine kleine Insel ganz für mich allein, schaut doch mal.

 Euer ganz gefährlicher Grizzly

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