Muldenwanderung

Wahnsinn, was der Frühling in den letzten Tagen so alles angestellt hat. Wie schon der Dichterfürst schrieb: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück …“. Was sich überall regt ist jedoch weniger Bildung und Streben sondern vielmehr „Grünzeug und Reben“. Ok, der Bär ist jetzt kein Dichter. Von den vielen noch ganz zarten, hellgrünen Blättchen und den unzähligen Frühlingsblumen im Wald wird aber eben auch so ein gefährlicher Grizzly wie ich ganz sonnig gestimmt. Und so bin ich heute mit meinen Menschen zu einer kleinen Wanderung an die Freiberger Mulde aufgebrochen. Zunächst ging es hoch auf einen Aussichtsfelsen. Tief darunter hat sich das kleine Flüsschen eine beeindruckende Flussschleife in den Fels gegraben. Nach der Anstrengung des Aufstiegs musste ich auch erstmal was essen. So als großer Bär ist man ja doch immer etwas hungrig. Danach ging es wieder hinab zu einer alten Steinbogenbrücke in dem kleinen Örtchen Halsbrücke. Sind euch die dicken Brückenpfeiler aufgefallen? Früher befand sich oberhalb der Brücke auf den Pfeilern noch ein Aquädukt zur Wasserzuführung für die Bergwerke. Das wurde leider abgerissen, aber die Pfeiler sind geblieben. Stellt es auch doch einfach vor.

 

 

 

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